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Liebe Gemeinde
An diesem Sonntag feiern wir Ostern.
Eine Woche später ist dann der Weiße Sonntag. An diesem Sonntag, und dem Sonntag danach, kommen in unserer Pfarreiengemeinschaft 77 Kinder zur ersten Heiligen Kommunion. Sie haben sich längere Zeit in Gruppen darauf vorberietet und gehen nun zum ersten Mal zum Tisch des Herrn, um dort Brot des Leben, wie Jesus sagt, zum ersten Mal zu empfangen. Er gibt sich im Brot uns selber in ganz hin. In jeder Eucharistie feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu.
Ostern ist das Fest, an dem wir den Tod und die Auferstehung Jesu in besonderer Weise feiern. Wenn ich mich mit dem Thema „Auferstehung“ beschäftige, stellt sich mir zunächst die Frage: Was ist Auferstehung eigentlich? Mir erscheint es wie ein großes, abstraktes und schwer greifbares Wort. Zumindest nicht mit rationalem und logischem Denken. Aber seit wann sind der Glaube oder auch die Liebe immer rational und logisch? Nach meinem Verständnis. Auch wenn ich es nicht begreife, kann ich glauben. Aber was bedeutet Auferstehung eigentlich? Bedeutet es eigentlich für jeden das Gleiche und was bedeutet es für mich? Vielleicht Frieden und Glück? Wenn ich mir die Auferstehung in der Bibel anschaue, finde ich, dass Jesus zunächst leiden und sogar sterben musste, um auferstehen zu können. Wenn ich das auf das alltägliche, irdische Leben beziehe, heißt es, dass ich erst leiden muss, um Frieden zu finden? Und wenn ich leide, reicht es dann, zu glauben und dann wird alles gut und ich erfahre so etwas wie Auferstehung? Ich denke, dass jeder Mensch in seinem Leben schwierige und leidvolle Zeiten durchlebt. Das können Trennungen, Verlust, Selbstzweifel, Unsicherheiten oder Einsamkeit sein … Ich habe manchmal die Erfahrung gemacht, dass solche schlimme Zeiten einen stärker und im Endeffekt auch glücklicher machen. Und vielleicht ist dies dann die „alltägliche und irdische“ Auferstehung. Aber muss ich nicht ein bisschen mehr tun, als „nur“ zu glauben? Doch ist der Glaube nicht schon schwierig genug? Es gibt zu diesem Thema viele Fragen und ich denke nicht, dass es für mich die perfekte Patentantwort gibt. Denn es ist eigentlich so: An die Auferstehung möchte ich glauben. Ich möchte mit meinem Herzen und meiner Seele daran glauben. An das Unmögliche, an das Ausbrechen, das Himmlische; auch an mich selbst und daran, dass es Gott gut für mich ausgehen lässt. Und dann – denke ich, nein, dann glaube ich –, dass ich Auferstehung auch schon jetzt erfahren kann.

Ich wünsche allen, auch im Namen des Pastoralteams, ein frohes und gesegnetes Osterfest und herzlichen Glückwunsch allen Erstkommunionkindern!
Ihr/Euer Hermann Prinz

  

(Bild: radiovocesdeamoryvida In: Pixabay.de)

 

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